Konzerte zum Jahresende von Klassik in Spandau

Klavierkonzert mit Leonie Rettig und Weihnachtskonzert mit dem Barocktrompeten Ensemble Berlin

Klassikfreunde können sich noch auf zwei hervorragende Konzerte in diesem Jahr freuen. Leonie Rettig zeigt uns am 24.11.2013 auf der Zitadelle ihr Können. Barocke Klänge sind am 14.12.2012 in St. Marien am Behnitz zu hören.

Leonie Rettig spielt am Samstag, 24. November 2012, 19.30 Uhr, Stücke von Ludwig van Beethoven (Sonate Nr. 23 f-Moll Appassionata), Maurice Ravel (Gaspard de la Nuit) und Johannes Brahms (Sonate Nr. 3 f-Moll). Die junge Pianistin Leonie Rettig, deren spannende und virtuose Interpretationen Publikum und Presse gleichermaßen in ihren Bann ziehen, wurde in Stuttgart geboren und gibt in Berlin Ihr Debüt. Ihr „goldener Klang und ihre außergewöhnliche Anschlagskultur“, eine makellose Technik und die intensive Auseinandersetzung mit Werk und Komponist machen sie zu einer faszinierenden Persönlichkeit am Klavier.

Veranstaltungsort: Gotischer Saal, Zitadelle Spandau

Am Freitag 14. Dezember 2012, 22.00 Uhr, lädt Klassik in Spandau zum diesjährigen Weihnachtskonzert in die Kirche St. Marien am Behnitz ein. Das Barocktrompeten Ensemble Berlin spielt unter dem Titel “The Kings’ Christmas – Weihnachten am Hof der englischen Könige” Musik für vier Trompeten, vier Posaunen, Pauken, Theorben und Basso Continuo.

Sie erhalten einen Eindruck wie prächtig und farbenfroht die Tradition der höfischen Bläsermusiken im England des 16. und 17. Jahrhunderts war. Glänzende Klänge von Trompeten und Pauken, Zinken und Posaunen waren die klanglichen Höhepunkte in der musikalischen Umrahmung königlicher Feste.

Die „Courtly Masquing Ayres“, eine Verbindung von Theater, Tanz und Musik sind eine Grundidee für die Rekonstruktion eines Weihnachtsfestes am englischen Königshof. Doch bei allem höfischen Glanz bleibt Weihnachten das besinnliche Fest der Geburt Jesu Christi.

Mit der Musik der bedeutendsten Komponisten der Epoche zeigt das Barocktrompeten Ensemble Berlin die große Ambivalenz des Weihnachtsfestes: Den strahlenden Klängen höfischer Festlichkeit und Pracht in den Werken von Byrd, Purcell und Clarke stehen die Antiphone und Consort-Sätze der frühen Elisabethanischen Zeit gegenüber – stille Einkehr und Besinnung, Vorfreude und Erfüllung.

Veranstaltungsort: St. Marien am Behnitz

Kartenvorverkauf für beide Veranstaltungen.

Mangelware Krippenplätze

© Helene Souza/ pixelio.de

Nach wie vor fehlen in Spandau noch Krippenplätze. Ab August 2013 haben Eltern per Gesetz einen Anspruch auf ein Betreuungsangebot ihrer ein- bis dreijährigen Kinder. Doch allein in Spandau fehlen bei Inanspruchnahme aller Berechtigten zirka 1500 Plätze. Natürlich brauchen nicht alle Eltern einen Krippenplatz. Aber selbst wenn nur jedes dritte Kind einen Betreuungsplatz benötigt, gekommt der Bezirk Spandau ein Problem.

Kita-Neubau in der Lasiuszeile

Am letzten Freitag wurde der Neubau der Kita Lasiuszeile eingeweiht. Zur Eröffnung war auch Bezirksstadtrat Gerhard Hanke (CDU) zugegen. In seiner Rede fügte er auch an: “Jetzt bräuchten wir nur noch 30 weitere solcher Einrichtungen”. Der öffentlichen Hand sind jedoch Grenzen gesetzt, da Kindertagesstätten privatisiert und nicht mehr staatlich organisiert sind. Bleibt nur, Anreize mit Fördermittel zu schaffen, um noch weiteren Trägern Mut zu machen, um dem fehlenden Betreuungsangebot im Bezirk entgegenzuwirken.

Bundesweite Misere

Bis 2013 fehlen bundesweit noch über 100.000 Betreuungsplätze. Aber es mangelt nicht nur an Krippenplätzen. Auch rund 20.000 Erzieher fehlen. Die Bertelsmann-Stiftung nennt noch alarmierendere Zahlen: Laut einer aktuellen Studie fehlen 42.000 Erzieherinnen ab 2013. Allein um den Rechtsanspruch für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr zu erfüllen, braucht es 15.000 neue Mitarbeiter in den Tagesstätten. Experten warnen zudem vor übereilten Entschlüssen, die einen Qualitätsmangel bei der Erziehung unserer Kinder zur Folge hätten. Es bleibt also spannend zu erfahren, was im nächsten Jahr noch so alles auf die Beine gestellt wird.

Britta Oppelt: Eine Spandauerin die Silber wehrt ist

Britta Oppelt: Eine Spandauerin die Silber wehrt istDie Spandauerin leistet Ihren Anteil bei den Olympischen Spielen.

Die Spandauerin Britta Oppelt die im Verein RVG Hellas Titania  rudert, ist diesen Sommer nach London gefahren, um an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Im Doppelvierer der Frauen konnte sich Deutschland beweisen und gewann die Silbermedaille. Dies ist nun schon die Dritte Medaille die Britta während den Olympischen Spielen gewann. Im Jahre 2004 gewann Sie in Athen die Bronzemedaille und in 2008 erlangte Sie in Peking die Silbermedaille. Auch in internationalen Turnieren hat sich die Spandauerin schon oft bewiesen. 2011 gewann Sie die Goldmedaille bei der Ruderweltmeisterschaft in Bled, Slowenien. Die Berliner Morgenpost verkündete damals:

“Britta Oppelt war glücklich, nach zehn Jahren in der Weltspitze ist die Ruderin bei der WM in Bled nun ganz oben auf dem Treppchen angekommen.“

Doch schaffte Sie es sich abermals während den Olympischen Spielen 2012 zu beweisen. Letzten Donnerstag kam die Sportlerin dann nach Spandau zurück, wo Sie mit Jubbel von über 100 Spandauern in Empfang genommen wurde. Darunter befanden sich auch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank, der Spandauer Sportstadtrat Gerhard Hanke.